Die Luftröhre, auch als Trachea bekannt, ist ein knorpeliger Schlauch, der den Kehlkopf mit den Bronchien der Lungen verbindet und den Luftdurchgang ermöglicht. Sie ist bei fast allen luftatmenden Tieren mit Lungen vorhanden. Die Luftröhre erstreckt sich vom Kehlkopf und teilt sich in die beiden Hauptbronchien. Am oberen Ende der Luftröhre verbindet der Ringknorpel sie mit dem Kehlkopf. Die Luftröhre besteht aus mehreren hufeisenförmigen Knorpelringen, die vertikal durch darüberliegende Bänder und den Trachealmuskel an ihren Enden verbunden sind. Beim Schlucken schließt der Kehldeckel die Öffnung zum Kehlkopf.

Die Entwicklung der Luftröhre beginnt im zweiten Monat der Embryonalentwicklung. Sie wird im Laufe der Zeit länger und fester in ihrer Position. Die Luftröhre ist mit einem Epithel ausgekleidet, das aus säulenförmigen Zellen mit haarähnlichen Fortsätzen, den sogenannten Zilien, besteht. Zwischen diesen Zellen befinden sich Becherzellen, die schützende Schleime produzieren. Entzündungen oder Infektionen der Luftröhre treten meist infolge viraler Erkrankungen auf, die auch andere Teile der Atemwege betreffen, wie der Kehlkopf und die Bronchien. Eine bakterielle Infektion kann die Luftröhre verengen oder blockieren. Bei einer Verstopfung kann eine Tracheotomie notwendig werden, um die Atmung zu gewährleisten.

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