Unter Heinrich VIII., der die Kirche von England einführte, galt der Katholizismus als Hochverrat am König. Ab 1558 unter Elisabeth I. wurden Mitglieder, Priester und Ordensleute der römisch-katholischen Kirche besonders verfolgt und konnten nicht mit Gnade rechnen.

In vielen Häusern wurden zu dieser Zeit heimlich Gottesdienste abgehalten. Bei Gefahr, z.B. bei "Kontrollen" durch die Obrigkeit, musste der Priester fliehen oder sich verstecken, um den empfindlichen Strafen bis hin zur Todesstrafe zu entgehen. Dazu wurden Geheimverstecke angelegt, die sog. "Priesterlöcher". In vielen englischen, katholischen Herrenhäusern aus dieser Zeit kann man diese Verstecke noch heute besichtigen.

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