Ein Vulkanausbruch ist ein beeindruckendes Naturereignis, bei dem geschmolzenes Gestein, sogenannte Lava, sowie Asche und Gase aus dem Inneren der Erde an die Oberfläche gelangen. Vulkane entstehen meist an den Rändern tektonischer Platten, wo sich Magma ansammelt und durch hohen Druck nach außen gedrückt wird. Die Ausbrüche können unterschiedlich verlaufen: Manche sind ruhig und lassen Lava langsam ausfließen, andere verlaufen explosiv und schleudern riesige Mengen Asche und Gestein in die Luft.

Ein berühmtes Beispiel ist der Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr., der die Städte Pompeji und Herculaneum zerstörte. Trotz der Gefahr bringen Vulkane auch Vorteile: Die Asche, die sie ausstoßen, macht den Boden besonders fruchtbar. Deshalb siedelten sich viele alte Kulturen in der Nähe von Vulkanen an, um von den nährstoffreichen Böden zu profitieren. Vulkanausbrüche sind also nicht nur zerstörerisch, sondern auch ein wichtiger Teil des natürlichen Kreislaufs.